SK-FANZINE - Schoppeklopper

Blizzen-Back to the roots Bericht

Ein Jahr Blizzen. 1 Jahr in dem viel passiert ist. Gigs in ganz Deutschland und Europa, Plattenvertrag, EP Veröffentlichung, Festival Konzerte, Reviews in EMP und Hard Rock. Es läuft bei den Jungs.

Ein Jahr ist es nun her, dass Blizzen ihren „First Strike“ am Kirchhöfer Kuckkuck gefeiert haben. Zum ersten Jubiläum sind sie zurück in die Heimat gekehrt und es (fast) genau da krachen lassen, wo es angefangen hat. Diesmal im Kuckkuck.

Die Stimmung war genial, aber tatsächlich war ich nicht der Einzige der sich gewundert hat, nach 20 Uhr noch Platz zu finden. Pünktlich wie die deutsche Eisenbahn, also mit 30 Minuten Verspätung, begann um ca. 21:30 Uhr das Konzert.

Los ging es direkt mit der Hymne „Strike the hammer“, in meinen Augen der Blizzen Gassenhauer schlechthin. Dementsprechend geil gings weiter mit „alten“ und brandneuen Songs die frenetisch gefeiert wurden. Es ging ab wie sau und nach über einer Stunde mussten die Jungs sogar noch eine Zugabe raushauen bevor sie endlich trinken konnten, denn die Metaljugend trinkt vor dem Konzert Fanta.

Also: Das Publikum betrunken, ab 23 Uhr auch die Band betrunken…Guter Umsatz für den Kuckkuck, geilen Metal für das Publikum und stickige Luft im Partyraum. Open Air wärs schon geiler gewesen, aber zu Thrashmetal gehört auch Schweiß. Es war geil.

 

Also hoffentlich bis nächstes Jahr!

Kalkwerkfestival 2015- Sonntag Bericht

So… da es morgen schon wieder eine Woche her ist, wird es wohl endlich Zeit für den Sonntag Bericht!

Auch der hatte wieder einmal viele Höhepunkte. Im Allgemeinen war alles genauso toll wie am Samstag, daher ohne Zeit zu verplempern zu den Bands:

Dewpoint

Durften am Sonntag den Anfang machen. Zu hören gab es Classic Rock, eigene Songs und Covers. An und für sich war das eine recht solide Sache. Muss nicht unbedingt, tut aber auch niemandem weh. Dementsprechend waren zwar wenig Leute da, die machten aber super Stimmung. Eine Besonderheit sei noch erwähnt: Ich war etwas verwirrt, als ich den Sänger sah. Der war so um die zwanzig und ich hätte ihn gut und gerne zwanzig Jahre älter geschätzt… Und das meine ich gerade zu 100% positiv!

Poly-One

Ist und bleibt unumstritten einer der besten Kalkwerk Rapper.Fette Beats, gute Hooks, coole Texte…immer voll in die Fresse. wirklich sehr sehr geil und so bringt Poly-One sogar Leute in Pantera Shirts zum Kopfnicken. Wunnabaaaar!

Paris

Sind die Kalkwerk-Legende schlechthin… und das völlig verdient. Nachdem ich am Vortag noch vor ihren Live Qualitäten gewarnt wurde, kann ich nur sagen: Wirklich nix zu meckern.schnörkellose Rockmusik, gut gespielt und Dank ihres Status auch noch mit prima Stimmung. Was will man mehr?

Eve`s Temptation:

Sind die Ersatzband am Sonntag gewesen und haben eine große Fanbase, die sich auch zu deren Auftritt eingefunden hat. Zu hören gab es entspannte Akkustik Musik. Leider gefällt mir persönlich bei den Meisten (ABER WIRKLICH NICHT ALLEN!!!) die Stimme der Sängerin nicht sonderlich. Ich finde sie sollte ihren Fokus auf die eher tiefen Töne setzen, aber das ist und bleibt subjektiv.

A/liance

machten vor der Bühne richtig Stimmung vor der Bühne und es war massig viel los. Sängerin Ivy war trotz Erkältung bei bester Stimme. Trotz technisch perfekter Leistung…absolut nicht mein Ding. Aber naja. Geschmäcker sind eben verschieden und das ist auch gut so, sonst wäre das Kalkwerk nicht so bunt und vielseitig wie es ist. Die Seifenblasenmaschine fand ich trotzdem gut.

Feel Sigh Tic

werden „vielseitig“ ausgesprochen und haben sich dieses Motto auf die Fahne geschrieben. Die Sängerin hat eine extrem emotionale Stimme, erinnert mich (nur akkustisch!!!) an Katy Karrenbauer und wer die Frau mal hat singen hören weiß, wie extrem positiv ich das meine. Ganz allgemein gab es satte Rockmusik mit guter Rhythmus Fraktion und sehr satten Gitarren…allerdings hätte es für mich noch eine ganze Ecke „feel sigh ticer“ sein können. Damit meine ich nicht das die Songs langweilig gewesen wären, auf keinen Fall und auch schöne Balladen waren dabei. Aber wenn ich eine Musik „Multiple Rock Variations“ nenne, dann hätte ich mit Country-, Punk-, Ska-, Reggae-, Thrashmetal- und ähnlichen Elementen gerechnet. Von dem Definitionspunkt mal abgesehen, guter Auftritt.

Driven

Zack, Bam!, auf die Fresse! Und das beschreibt nur das Intro. Mein Sonntag Highlight ging von Anfang an ab wie Schmidt`s Katze. Die bis dato lauteste Band des Festivals überzeugte mich mal wieder mit tollen Melodien, waren abwechslungsreich und sendeten mit einem sehr metallischen Song noch einen Gruß an die ausgefallenen Bloodspot. Es war der Oberhammer und hätte kaum besser gemacht werden können…und trotzdem war wieder keiner da. Hab ich so einen verkorksten Musikgeschmack, dass ich diese Band so feiere und sie sonst viele kalt lässt? Ich verstehe es nicht, aber finde es nach wie vor Jammerschade…

The Bright Circle

Machen atmosphärische Rockmusik auf extrem hohen Niveau und haben mich stellenweise an The Doors erinnert. JA! Ernsthaft! Und nothing more to say!

Attentat Fanfare

Sind mittags schonmal übers Gelände getingelt, was ich als sehr geile Einlage Empfand. Die Strasbourger Band trägt lustige Kostüme, bei dem der Schneemann klar hervorzuheben ist. Dazu gibts eine verrückt-lustige Choreografie und auch der Sänger weiß zu animieren…Nur leider fand ich das die meiste Zeit musikalisch EXTREM nervig. Bester Part des Konzerts war ein mit Trommeln und Dudelsack fast mittelalterlicher Song, der mit beeindruckendem, mehrstimmigen Gesang vorgetragen wurde. Im Ernst: Wenn man SOVIEL kann, wieso macht man dann SOLCHE Musik??? So gut ich Six Nation fand, so mies fand ich Attentat Fanfare. Sorry.

Danaplan:

Wieder deutlich lauter und deutlich mehr mein Fall. Instrumental, rockig, abwechslungsreich… geiler Rausschmeißer und würdiges Finale des Festivals.

 

Ja, ihr habt es richtig bemerkt. Ich fand musikalisch den Samstag durchaus eine ganze Ecke besser als den Sonntag. Aber nochmal: Der Bericht ist subjektiv und daher brauch sich wirklich niemand auf den Schlips getreten zu fühlen. Persönlicher Eindruck, persönlicher Geschmack. An und für sich (und das kann ich nur immer wieder betonen) war es wiedermal ein großartiges Festival und als ich Sonntagnacht das Gelände verlassen habe, habe ich wehmütig zurück geblickt…mit einem Trost: Das Kalkwerk Festival Nummer 36 kommt bestimmt… Und dann vielleicht auch wieder mit den lustigen Survival Bags, die hab ich dieses Jahr nämlich vermisst!

Kalkwerkfestival 2015- Samstag Bericht

Ein Wort…nur ein einziges Wort genügt um das diesjährige Kalkwerk zu beschreiben: UNFASSBAR GEIL! Okay,es waren wohl zwei Worte, aber trotzdem! Was die Kalkwerkerinnen und Kalkwerker dieses Jahr auf die Beine gestellt haben, war kaum zu übertreffen. Sogar die Spielzeiten der Bands waren fast immer super. Einen kleinen Wehmutstropfen gab es: Bronson A.D. und Bloodspot mussten beide krankheitsbedingt absagen, aber dafür kann ja niemand was. Fantastisches Essen(vegetarische Suppe, Steakbrötchen), kalte Getränke (Bionade und die Standards)… alles was das Kalkwerk super macht, war wieder da und das alles nach wie vor zu super fairen Preisen.Die Kalks waren zwar 10 Cent teurer als im Vorjahr, aber dennoch gibt es wohl trotzdem kein vergleichbar günstiges Festival auf diesem Planeten. Sogar die Pommes haben dieses Jahr zum ersten Mal richtig gut geschmeckt. Es war fantastisch.

Die Kunstausstellung zeigte Konzert Fotos von bekannten Bands wie U2, Rolling Stones, Pink etc und hat sich auf diesem Wege natürlich perfekt in das Festival eingefügt. Auch die Theaterschule im Kalkwerk war wieder mit von der Party und zeigte an versteckten Orten im Kalkwerk „Das Eigene und das Fremde“. Natürlich gabs auch wieder einen Kinderplayground plus Hüpfburg und entsprechendem Programm. Es war einfach im allgemeinen alles toll. Aber fast hätte ich das wichtigste vergessen! Die Bands:

 

Half Humans:

Hab ich noch nie gesehen, hat mir aber gut gefallen.Einfach geiler Garage Punk, bei dem auch Songs anderer Genres in dem Gewand präsentiert wurden. Hat echt Spaß gemacht.

Deceiver:

Natürlich eine meiner absoluten Festivalhighlights. Mit extrem prollig großem Banner und enormer Spielfreude haben die Jungs um Sänger Daniel auch diesmal übelst gerockt. Der Basti war wieder sexy, der Simon hat wieder geguckt als kriegt er beim spielen auf seiner Gitarre einen Orgasmus. Bis auf Sänger Daniel war alles exakt so, wie im Kakadu vor einigen Wochen. Daniel nicht, Daniel war besser und konnte mich mit seiner Stimme richtig beeindrucken. Dazu gab es schnörkellosen, erdigen 80er Jahre Heavy Metal, gespielt von brillianten Musiker. Es war einfach fucking genius. Kann sein, dass der Basti etwas nervös war, weil ich im letzten Bericht geschrieben hab, dass sie das Niveau des Kesselhaus Auftrittes auch auf der Festival Bühne halten müssen… aber anscheinend ging mein Plan auf: Alle, auch Basti, haben sich selbst nochmal getoppt…und die von mir gestellten Erwartungen nicht erfüllt sondern ÜBERTROFFEN! Ein anderer Festivalbesucher sagte sogar: „Das war besser als Blizzen“. Das nenne ich mal Ritterschlag.

Reckless Rodeo:

Dank der Absage von Bronson A.D. und Bloodspot darf sich „Reckless Rodeo“ den Namen „härteste Kalkwerkfestival Band im Jahr 2015“ aufs Banner schreiben. Deathcore mit krassen Crawls.

Sevenleaves:

Machen guten Melodic Hardcore und trotz englischem Namen deutsche Texte, die sich sehen lassen können. Geradeaus, voll auf die zwölf und mit fantastischer Zugabe (Zwei Bällchen Eis).

Boiler:

Waren Ersatz für Bronson A.D. und meine Lobhudeleien auf diese Band werden langsam langweilig, daher kurz und knapp: Geiler Auftritt mit allen Hits und gewohnt genialer Show! Let the Polonaise never die!

Frontex:

Tja, die auch nicht mehr ganz so junge Band von Ex-Sekretstau und Ex-Schurkenstaat Frontmann Gizmo. Was gabs? Das übliche: Geile Texte, geile Stimmung, Punk vom Feinsten und ordentlich Pogo im Publikum. Einfach alles richtig gemacht und dieses Jahr auch endlich mal zu einer vernünftigen Uhrzeit.

Joyjuice:

Irgendwie hatte ich in Erinnerung, dass mir Joyjuice diesen Sommer noch mindestens auf zwei regionalen Festivals begegnen, aber anscheinend ist es doch nur einmal, nämlich auf dem Seepogo. Die Frage dazu: Warum eigentlich nicht? Live hab ich sie bislang immer verpasst, den Song „Boarderlands“ vom letzten Kalkwerk Sampler hab ich rauf und runter gehört. Den haben sie fantastisch mit Unterstützung des Boiler- Eric performt und auch sonst wurden keine Kosten und Mühen gescheut: Kofetti, Klopapier, Luftballons und lustige Kostüme. Musik bewegt sich im Bereich Rock/Rap und ist stellenweise mit Rage against the machine vergleichbar. Ich bin jetzt auch live überzeugt.

Aocide:

…heißen eigentlich Kaocide, aber dank abgeknicktem Banner dürfte das nicht jedem klar geworden sein. Knallt musikalisch vom Feinsten… aber am Beispiel „Feuertaufe“ hab ich gemerkt, dass der cleane Gesang auf CD doch irgendwie um längen besser klingt als live. Das ist zwar kein Untergang,aber trotzdem irgendwie schade. Stimmung war trotzdem sehr ordentlich.

Strobocop:

Hab ich letztes Jahr gnadenlos verrissen. Warum ist mir irgendwie schleierhaft. War die Uhrzeit früher? Die Stimmung schlechter? War ich betrunken? Kein Plan. Diesmal hats mir wirklich extrem viel Spaß gemacht. Techno-Punk mit fetten Texten, ordentlichen Beats und kaum noch zu steigernde Stimmung. Das war mal RICHTIG geil!

Six Nation:

Der Headliner am Samstag. Haben zu meiner gr0ßen Überraschung sehr unterschiedliche Reaktionen hervor gerufen. Die Musik wäre langweilig, der Funke nicht übergesprungen sind nur zwei Meinungen die ich gehört habe und bei mir völliges Unverständnis hervorrufen. Ich finde es war Reggae Musik vom Allerfeinsten, angereichert mit Skaelementen. Die 7 Mann starke Combo sang mal über Ganja, mal über soziale Probleme, mal über Krieg und mal über Vielfältigkeit. Sie selber kommen (unter Anderem!) aus Italien, Kolumbien und dem Kosovo. Und für diejenigen, die es sich nicht selbst nicht denken konnten, haben die Jungs auch ihre Message herausgerufen: „Keine Angst vor Multikulti“. Die Stimmung war super und für mich persönlich war es eine der besten Kalkwerk Headliner EVER! Man kanns halt nie allen recht machen.

 

Also der Samstag war echt oberschick. Der Sonntag…

 

… to be continued.

Noch 7 Tage: Kalkwerkfestival 2015

Puh! Nach der Bullenhitze gestern, wird es nun wirklich Zeit es einzusehen: Es wird Zeit, dass die heimische Festivalsaison beginnt. Umso besser, dass es schon nächstes Wochenende soweit ist und mit dem Kalkwerkfestival diese ENDLICH beginnt. Freitag gibts den Variete Abend mit den Electric Ladyboyz, ab Samstag gehts dann richtig los. Wir freuen uns besonders auf folgende Bands und Uhrzeiten:

Samstag

14:00 Uhr „Deceiver“: Die neuen Heavy Metal Könige des Kalkwerks müssen als zweite Band am Samstag ran, aber dafür kommen sie auch schneller an die Theke:-) Ursympathische Jungs, Bombensound!!!

17:00 Uhr „Bronson A.D.“: Noch nie hat eine heimische Band es geschafft so schön Hardcore und Thrashmetal zu vereinen…und dabei gehts voll auf die 12… International klingend!

18:00 Uhr „Frontex“: Die Kalkwerklegende Gizmo mit seiner aktuellen Band: Laut, aggressiv… und endlich mal zu ner vernünftigen Uhrzeit.

19:00 Uhr „Joyjuice“: Na was klingt denn da wie „Rage against the machine“? Richtig! Die Jungs von „Joyjuice“! Nicht das letzte Mal, dass sie uns in diesem Festivalsommer begegnen.

 

Sonntag:

14:00 Uhr „Poly-One“: Einer der besten Kalkwerkrapper zur perfekten Mittagessenszeiten. Achtung Wortwitz: Obs da wohl Beef gibt? *hahaha*

16:00 Uhr „Bloodspot“: Großartige Thrash-/Deathmetal Attacke von einer der besten Kalkwerbands. „They will attack this bull…BY THE HORNS!

19:00 Uhr „Driven“: Immer noch die meistunterschätzte Kalkwerkband schlechthin. „Driven“ überzeugen mit Rockmusik mit etlichen Einflüssen…Mich jedes Jahr aufs Neue.

jeweils um 22:30 Uhr sind die überregionalen Top-Acts dran. Samstag sind dies „Six Nation“ die mit Ska, Reggae und allgemein gesagt Weltmusik überzeugen wollen, Sonntag „Attentat Fanfare“, die ihre Musik als „Demoniac  Folk Balkan Brass“ bezeichnen… So richtig was darunter vorstellen kann ich mir grad nicht, aber wird bestimmt gut tanzbar sein.

Als Zugabe obendrauf gibts wieder Kinderprogramm, Kunst und günstige Speisen und Getränke. Und wir sind auch dabei! Beginn ist an beiden Tagen um 13:00 Uhr