SK-FANZINE - Schoppeklopper

Kalkwerk 2013- Die Highlights

Und wie jedes Jahr ist das oberste Pflichtfestival das Kalkwerk Festival. Ein vergleichbares Feeling (die Freiheit, das autonome, das „Woodstock Feeling“) gibts sonst einfach nirgendwo. Da nimmt man es auch in Kauf, dass der Eintritt mit 10 Euro am Tag teurer ist als im Vorjahr und auch die einzelnen Kalks jetzt 10 cent mehr kosten. 90 Cent für ne Cola ist aber immer noch unschlagbar fair.

Die Highlights in diesem Jahr:

-Wassermelone

– Mexikanische Bohnensuppe

– Steakbrötchen

– endlich schmeckende Pommes!!!

… achja: Nebenbei gabs auch Musik. Ich fand leider das Line-Up das schlechteste seit ich das Kalkwerk kenne, aber das ein oder andere Schmankerl war ja zum Glück dabei:

Samstag:

Samstag waren „Dana.Plan“ um 17 Uhr dran. Gute Zeit und die letzten Jahre besser. Außerdem irgendwie seltsam abgemischt.

18 Uhr war dann einer der Highlights des Festivals dran: „Bloodspot“. Unsere Freunde und Headliner der letzten SK Party überzeugten auf ganzer Linie, haben gewohnt fette Stimmung gemacht und auch der (immernoch neue Sänger) Pete, hat wieder gezeigt wo der Ziegenbock den Honig hat. Geile Setlist und super Gig. Jetzt gehts für die Jungs erstmal ins Studio. Bin gespannt auf das Ergebnis.

Musikalisch ebenfalls im Thrashmetal angesiedelt und ebenfalls schon auf der Sk Party gezockt: „Eraserhead“ die immer mehr zu „Deathmetal“ werden. Beste Show des Sängers die ich bisher gesehen hab und ebenfalls stimmungstechnisch Einwandfrei, aber mir fehlen die blutverschmierten weißen Kittel und eine Frage blieb mir unbeantwortet: „Wo ist der Eger“? Muß ich unbedingt mal in Erfahrung bringen. Zumindest haben die Jungs einen gleichwertigen Ersatz-Bassist.

Danach gings weiter mit „Conmoto“. Die teilweise „Ex-Bubonix“ Band hat mittlerweile einen Zuspruch, fast wie die „Bubonix“, von denen sie auch Songs coverten… und mir dabei einen Herzenswunsch erfüllten: „Vollgas“ live zu spielen. Das ist der Song, den jeder Kalkwerker auswendig kann und den sich die „Bubonix“ irgendwann, aus nicht nachvollziehbaren Gründen, weigerten zu spielen. Ganz großes DANKE! Auch Sängerin/Gitarristin Sara hat nach wie vor eine superstarke Präsenz auf der Bühne und die Original „Conmoto“ Sachen rocken richtig fett. Geiler kann mans kaum noch machen.

Von „Bloodspot“ angekündigt gabs ein besonderes Schmankerl für alle Metal Fans im Kakadu: „Inner Sanctum“, die auch schon mit Metallica, Slayer und Cradle of Filth auf der Bühne standen, zockten parallel zu den „4 Tune Cookies“, die ich eh nicht so toll finde. Das Kakadu war daher gut gefüllt und die Jungs aus Indien bretterten alles weg was ging. Das war Weltklasse Metal, Regionalklassisch abgemischt, aber sowas von dermaßen auf die 12… Geilgeilgeil! Ich ahb keine Ahnung, wer für diesen Auftritt verantwortlich war, aber ihm sollte echt ein Denkmal gebaut werden. CD Kritik folgt in der nächsten Woche!

Samstag Headliner waren die Berliner „Ratatöska“ die zu langsam, zu langweilig und zu unspektkulär waren. Soviel zur Meinung aus dem Volk. Meine Meinung. Richtig geile Rock-Ska- Reggae Mischung mit inteligenten deutschen Texten die mir noch SEHR viel mehr Lust auf mehr gemacht haben.

Sonntag:

Fieses Scheißwetter, heftiger Regen…und „Boiler“ live. ein beschisseneres Los hätten die Jungs nicht ziehen können. Aber sie haben das Beste draus gemacht. Neue Songs, Polonaise, Fronter Eric mehr im Publikum als auf der Bühne. Dazu spitzen Rockmusik und ein paar beinharte Fans vor der Bühne. Also eigentlich: Alles super- Wie immer eben!

Einige Zeit später begeisterten „Their decay“ ihre Fanbasis. Und da ich niemanden fertig machen will schreib ich auch nicht mehr dazu.

„A-Liance“ machen Dance Music mit echten Instrumenten und DJ. Und das klingt einfach komisch und ist eigentlich sooo schlecht… das ichs, ohne es begründen zu können, richtig geil fand. Die Sängerin hat ne Sexy Stimme. Irgendwie sehr konfus… aber  stilvoll.

„Tempeltainment“: Die geile Hip Hop Combo „Tempeltainment“. Fette Beats, fette Reime, coole Tracks. Mit Fleisch-Imbiss Hymnen und Steakbrötchen auf der Bühne Veganer verärgert und die Masse zum Toben gebracht. Verdammt gut. Nur die Geschichte mit „Tempel“, „Tempeltainment“ und „Hustlenutz“ hab ich nicht kapiert. Egal, war okay!

„Paris“ sind eine der ältesten Kalkwerk Bands und haben die älteste Fanbase. Solider, reifer Rock. Klasse!

„La Mine de Rien“ (Ein Prosit auf das Copy+Paste Verfahren) aus Lyon machten französischen Gypsie-Ska und waren verdienter Headliner und machten alldas, was laut der breiten Masse „Ratatöska“ nicht machten: Spektakuläre Bühnenshow, extrem schnelle Musik und alles einfach gut.

„Die Delinquenten“ hätte ich wahnsinnig gerne gesehen, aber auch 2013 sollte es nicht sein. War bestimmt gut und vielleicht klappts nächstes Jahr.

Danke an das Kalkwerk Team für das alles in allem wunderbare Festival und ein großes „LOSER!!!!“ an alle die es verpasst haben (es sei denn ihr hattet einen guten Grund). Ich freu mich schon aufs nächste Jahr.

Kauft den Sampler mit dem Line-Up für 3 Euro!

Bis demnächst!

7 Responses to “ Kalkwerk 2013- Die Highlights ”

  1. Bienchen84 Says:

    Eines der schlechtesten Reviews, die ich bisher gelesen habe… sorry.
    die Pommes sind jedes Jahr lecker!


  2. marcel Says:

    aja, so ist das. manchen gefällts gut, anderen nicht. that`s the way it goes. und die pommes hatte ich sonst ziemlich labberig in erinnerung…. aber es gibt ja auch leute, die mägges pommes als die tollsten pommes überhaupt bezeichnen….


  3. sara Says:

    ich finde das review auhc nich gut. wieso schreibst du nihcts zu dne anderen bands? es haben noch viele andere gespielt. sehr unprofessionell!


  4. Ma-Ti Says:

    Ohja, die Pommes! Was die für den Gaumen waren, waren La Mine De Rien für die Ohren & Füße, hehe.
    Die anderen Bands entsprachen auf jeden Fall noch mindestens der Suppe, dem Kichererbsen-Eintopf & den Melonen. Njamjamnjam!

    Prima aufn Punkt gebracht, wie geil die Musik war.
    Was hielt dich auf, Die Delinquenten zu sehn?=)


  5. marcel Says:

    @sara: ich bin ja auch nicht professionell. ich verdien kein geld und wenn ich die anderen Bands nicht gesehen hab, dann kann ich eben auch nix über sie schreiben.
    @Ma-Ti: Was mich abgehalten hat die Delinquenten zu sehen: Wie kling 6 Uhr aufstehen, mit dem Zug nach Darmstadt fahren, 4 Stunden Vorlesung und dann bis 20 Uhr arbeiten. Für mich klingt das nach nem guten Grund:-) Ist echt ärgerlich, blöde Prüfungen!


  6. Netzigkeiten: Musikkkritik, Mia und Mitmachaktion | vtaktuell Says:

    […] SK-Fanzine hat die Musik des Diezer Kalkwerk-Festivals rezensiert. Allerdings halte ich den Text für realtiv misslungen. Angeblich war die Band-Auswahl schlecht, […]


  7. Ma-Ti Says:

    Leute ganz ehrlich; Eure Meinung zum Bericht ist total subjektiv. Es ist halt etwas individuell geschrieben, &?


Leave a Reply