SK-FANZINE - Schoppeklopper

Brat Farrer/Kick it! in Darmstadt- Bericht

Am Donnerstag den 29.11. zog es mich, wohlgemerkt hautsächlich wegen den Limburgern „Kick it!“ in die Bessunger Knabenschule nach Darmstadt. Die Bessunger Knabenschule ist sogar ein bisschen wie das Kalkwerk: Versiffte Toiletten, Proberäume etc. Im Keller fand das Konzert statt.

„Kick It!“ kamen um kurz nach viertel nach 22 auf die Bühne, spielten 12 Songs und verschwanden nach kurzer Zeit wieder. Es geht Ruckzuck aber geil auf die Fresse, auch wenn man Dank der miesen Akkustik des Raumes herzlich wenig versteht. Spaß hats aber alle mal gemacht.

 

Headliner war „Brat Farrer“ aus Australien mit seiner extrem geilen Garage-Punk-Allstar Band. Ziemlich straighte, eingängige Songs mit Mitsing Charakter und eine tolle Show bei deren Mann den Musikern den Spaß den sie haben anmerkt. Leider nur ein wenig länger als Kick it!, aber unbedingt empfehlenswert. Wer die Gelegenheit hat sich dieses Spektakel live zu geben, sollte es nicht versäumen! Kracher!

Absolutely amazing show!

…für 6 Euro aufgrund der kurzen Spielzeit zwar etwas teuer, aber es hat sich trotzdem allemal gelohnt!

 

Soweit meine eindrücke kurz zusammen gefasst!

Cheers

Visions Only -Show your scars- CD Review

Viel promoted, z.B. mit Auftritten beim Seepogo und Tells Bells, sowie einer Recording Doku, erschien bereits im Spätsommer die neue Scheibe von „Visions Only“, die mit einem schicken Design(das nicht gerade entfernt an Metallica erinnert), sowie 8 neuen und durchweg sehr ungewohnt metallischen Tracks aufwartet und jetzt auch bei einer „Spät-Release Party“ dem heimischen Publikum, dass nicht auf große Festivals steht, vorgestellt wurde. Für 8 Euro gibts die Scheibe zu erwerben und ist somit nicht teurer als ein durchschnittlicher I-Tunes Song.

Die Songs

o1 The three commandments

Mit sanften Tönen startet die CD. Schnell wird klar: das war nur das Intro. Es geht Ruckzuck und 100 Prozent auf die Fresse. Im Text gehts wohl darum, dass Leben so zu nehmen wie es ist, mit allen Höhen und Tiefen… und einer Double Bass- Drum. Dazu kommt noch die Liebeserklärung „I will protect you till the very end“. Bei der Another Chapter hab ich einen Song, der für Muddy`s Kind bestimmt war als Liebeserklärung fehlinterpretiert. Bevor ich mich wieder vertue, distanziere ich mich von jeder Interpretation für wen der Song ist.

02 Twisted Mind

Der zweite Song macht musikalisch da weiter wo der erste aufgehört hat. Mit geilem Gitarrensound und Double-Bass Drum gehts weiter.Meine Interpretation des zweiten Tracks: es geht um eine Person, die der Protagonist des Liedes mal kannte, die sich allerdings ins Negative verändert hat, arrogant wurde und nun neue „Freunde“ hat

03 Superficial witch

Hier gehts um die größte Krankheit der Gesellschaft. Konsum und Kaufen, Kaufen, Kaufen… egal ob man die scheiße braucht oder nicht. aber so ist das und „Visions Only“ bringens textlich verdammt geil auf den Punkt. Und das ganze mit aggressiver Mucke und einem so geilen Solo ab 3:37, dass mir voll einer abgeht.

04 Nothing left behind

Eine Ode an die quasi perfekte Freundschaft wird hier besungen. Richtig geil ist die „abgehackte“ Bridge und auch der Gesang klingt freundlicher als auf den vorangegangenen Songs. An Härte wurde hier trotzdem nichts eingebüßt. Einer der meiner Meinung nach geilsten Tracks des Albums.

05 Judgement day

Jeder muss mal bezahlen für das was er sagt und tut. Näher krieg ich den Text echt net auf die Kante. Aber so kann jeder selbst interpretieren. Aggressive Strophen mit melodischem Refrain, hier kommt der gute alte Hardcore Punk von VO noch zur Geltung. Und trotzdem wieder Gitarrensolo. Richtisch fett.

06 Handful of certainity

Vermutlich hat auch dieser Text wie eine Liebeserklärung in sich. Ich verstehe ihn so, dass der Protagonist seine Unsicherheit verbirgt („Dealing with my insecurity no more“) und für die Person, die angesprochen ist da ist („I`m fighting like a lion“). Und jeder ders kennt weiß, was für ein schönes Gefühl es ist, für jemand da sein zu können. Ziemlich geil find ich hier den gesprochenen part. Trotzdem nicht unbedingt mein Favorit auf der CD.

07 Final breath

Könnte man textlich gesehen als eine Mixtur aus den Tracks 1+3, bloß eben mit negativer Schlagseite sehen. Und schon wieder ein Giarrensolo was sowas von godlike ist, dass ich net die Worte finde ums zu beschreiben. Sehr nice auch der mehrstimmige Gesang.

08 Living hell

Alkohol oder Drogensucht werden in diesem Song behandelt. Scheint an eine bestimmte Person zu gehen. Der erhobene Zeigefinger, aber ist ja manchmal nicht schlecht. Ohrwurm Refrain und Outro inklusive.

Ok. Punkt 1: Die Scheibe ist geil, auch wenn auf liebgewonnene Charakteristika wie (Gang-)Shouts verzichtet wurde. Dafür wurden allerdings neue, metallischere Gegenstände mit reingenommen. Die zigmal erwähnten Gitarrensoli und die Double-Bass fügen sich gut zu mehrstimmigem Gesang, der diesmal mehr vom Muddy als vom Chris kommt, so wie ich das sehe. Da „Visions Only“ ja eine verdammt gute Band sind und alle 4 ihre Instrumente perfekt beherrschen, finde ichs definitiv auch geil, dass die einzelnen Songs vermehrt Instrumental- Passagen beinhalten. Die Produktion ist für eine „D.I.Y.“ sehr sehr geil geworden, aber kommt hat stellenweise trotzdem nicht an die eines „echten“ Studios ran. Gemixt und gemastert wurde übrigens vom Schlagzeuger Matthi.

Fazit: eine geile Metalplatte mir fantastischen Parts und wenig zu beanstanden. Visions Only in härter. Gute Sache.

Ergibt eine Schoppeklopper Wertung von

 

9/10

Kaufempfehlung inklusive!

 

Kritiken und andere Textinterpretationen gerne ins Gästebuch!

 

Cheers

 

 

 

 

Visions Only „Show your scars“ Release Party/Tus Kirchhofen Rocknacht 2012

So! Monate nach der eigentlichen Veröffentlichung haben „Vision Only“ doch noch geschafft, zur Release Party ihrer neuen 8 Track EP (oder sind 8 Tracks ein Album???) zu bitten. Was auf den Plakaten und Gesichtsbuch als Release Party angekündigt war, hieß auf der Preistafel am Abend „TUS Kirchhofen Rocknacht 2012“. Egal was es jetzt nun war: es hat Spaß gemacht

Den Abend eröffnen durten die Jungs von „TFG“, eine Abkürzung die noch keine Bedeutung hat, wohl aber die eine oder Andere spaßige Idee birgt. Zu hören gabs Punkrock mit englischen Texten der recht poppig ist, aber trotzdem zu den bekannten Mainstream Bands wie Blink 182, Millencolin etc. nicht wirklich gut einzuordnen ist. Klang auf jeden Fall super fürs erste Konzert und so sind die Jungs auch ein heißer Kandidat zum Opener auf der nächsten Schoppeklopper Party.

Auch gern gesehene Gäste bei uns sind „Thrashtanica“, die als zweite Combo an dem Abend die Bühne enterten und auf ihre Instrumente einprügelten wie Sau. Es war gut und irgendwie war ich irritiert weil der Gesang auch mal rauher klang (was nicht negativ sondern neutral gemeint ist). Auf jeden Fall floss ordentlich Bier, es gab geile Riffs und die Jungs machten eben das, was sie aus macht: Ne geile Show. Sehr gefreut hab ich mich übrigens auch über den Song „Thrash your life“, einer der Frühwerke der Band, den die Jungs in überarbeiteter Fassung gezockt haben. Seeeehr geil!

Headliner des Abends waren (überraschender Weise wo es doch ihre Release Party war) „Visions Only“. Die Songauswahl der Hardcore Punker verdient das Prädikat großartig: 4 Songs vom neuen Silberling, plus „Story about the past“, „Band of Brothers“, ´“Too deaf too hear, too blind to see“, „Down to nothing“ , die beiden Songs der „Sense of Unity“ Split, „Till death do us part und das (Zebrahead?) Cover als Zugabe. Mein Herz geht auf wien Kreppel, weil besser hätte die Auswahl ECHT nicht sein können. Spieltechnisch wars okay. Ich würde sagen: Während der Tells Bells Auftritt schon fast international klang, hat dieser Gig wieder mehr Regional Rock Luft geatmet. Oder um die Worte meiner Freundin, bezugaufnehmend auf einen Facebook Post von Muddy („Heut knallts!“), zu verwenden: „Wenns heute geknallt hat, dann hat es aufm Tells Bells aber gebombt!“. Trotzdem: Hat mal wieder Spaß gemacht.

Fazit: Trotz etwas wenig Besuchern n geiler Abend mit „Visions Only“, „Thrashtanica“ und „TFG“. Hat ordentlich Spaß gemacht, Eintrittspreis ging voll okay, Getränkepreise sowieso….und joa: Ich würd wiederkommen.

 

Soweit meine Eindrücke.

Comments und Kritiken erwünscht!

 

Euer

 

Marcel

In Kirschhofen geht`s rund

Nicht das Event was ich ursprünglich geplant hatte, aber trotzdem Bombe:

Am 24.11.2012 spielen im DGH Kirschhofen „Visions Only“ zum Tanz auf. Als Support sind neben den Newcomern „TFG“, unsere Freunde von „Thrashtanica“ dabei.

 

Warum „Visions Only“ Monate nach der Veröffentlichung von „Show your scars“ jetzt eine Release Party starten ist mir zwar schleierhaft, aber in Erinnerung an den Tells Bells Auftritt wird das der Burner!

Dass sie sich „Thrashtanica“ als Vorgruppe geschnappt haben hat, wo doch das neue Album recht metallisch ausgefallen sein soll, ist mehr als logisch. Es verspricht ein grandioser Abend zu werden. Wir freuen uns…

Ebenso wie auf „TFG“… weil wir immer offen für neue Talente sind.

 

Bis dann… oder wie es Visions Only immer so schön sagten:

„See you in the pit with your fist in the air!“