SK-FANZINE - Schoppeklopper

Empfehlung am We: 2 mal Franzis

Die Highlights an diesem Wochenende finden beide im Wetzlarer Franzis statt. Los gehts heute Abend mit der Ska-Coverband „Skameleon“ die das Windhoffest dieses Jahr genial gerockt haben.

Für alle die statt tanzen lieber moshen wollen gehts morgen Abend weiter mit Thrashtanica+Support.

Wir sind auf jeden Fall heute Abend am Start und empfehlen beides gleichermaßen. Bericht kommt dann bestmmt auch!

 

Schönes Wochenende!

 

Cheers

Nicht verpassen: Johnny Flesh and the Redneck Zombies in der Rockarena

An diesem Freitag, den 21.09. gastieren „Johnny Flesh an the Redneck Zombies“ in der Limburger Rockarena. Wer die Musik nicht kennt, dem sei gesagt, dass die Musik eine Mischung aus Metal (Hammerfall?), Rock`n`Roll(Buddy Holly?) und Country(Dave Dudley?) im amerikanischen Sinne ist. Das ganze in einer Mixtur, die es so wohl kein zweites mal gibt. Schaut mal auf youtube, da findet sich einiges das Lust auf „mehr“ macht.

Support sind übrigens unsere Freunde „Boiler“ aus dem Limburger Kalkwerk, die mit hartem Sound, lustigen Texten und ihrer neuen Frontsau „Eric“ (Ex- „As sky turns black“ Gitarrist) schon allein Grund genug sind, zu erscheinen.

Auch wir sind dabei!

See you there maybe?

Pell Mell 2012 Samstag (the better day)- Bericht

Nachdem der Freitag zwar recht gut, aber gleichermaßen recht heftig war, haben „Tribe“ die für „Fifty million fingers“ eingesprungen sind und „Voice of metropolis“leider ohne meine Anwesenheit gespielt.

 

Nachdem Freitag der geilste Spruch von einem offiziellen kam („Der Fahrer des Wagens WW-C… wird gebeten seine Handbremse anzuziehen, der Wagen ist nämlich unterwegs ins Dorf“), waren für den komödiantischen Aspekt Samstag „As seconds become centuries“ verantwortlich, die ihren letzten Auftritt dämlich verkleidet und sehr planlos zockten. Musikalisch perfekt biderten sie sich mit CD Geschenken schamlos dem Publikum an, was zahlreich vor der Bühne versammelt war. Auch immer wieder lustige Anekdoten erhöhten den Spaßfaktor, wie zum Beispiel das komplett vorgelesene „GIG-DIARIE“ vom ersten Auftritt mit Aussagen wie: „Der Gitarrist betrügte seine Freundin mit einer Emo-Tussi. Aber sie hatte große Titten.“ Es war einfach ein geiler Auftritt. Tolle Musik und sich selbst einfach nicht so ernst genommen.

 

Auch „Leeching Project“ lösen sich bald auf. Schade, denn aufm Pell Mell waren sie eine gute Kapelle.

 

„Destination Anywhere“ gehören aufs Pell Mell wie Dressing auf Salat. Da kann man auch mal nen schlechten Auftritt verzeihen. Dafür gabs keinen Grund. Punkiger Ska, leichter Sonnenschein, tolle Stimmung, tanzende Leute, Kassierer Cover….alles richtig gemacht.

 

„VMZT“ waren natürlich auch dabei und spielten (ich glaub zum ersten Mal) auf Tells Bells UND Pell Mell den Übersong „Newconomy“. Hat mich sehr gefreut. Und zusammen mit den Rappern von „Kopfhörer“ wird aus ihrem melodischen Punk Crossover erster Güte.

 

„Nasty“ sind laut und böse, irgendwo zwischen Hardcore und Death Metal anzusiedeln und extrem geil. Ich fands auf jeden Fall super und viele Andere auch.

 

Hardcore, Punk, Metal… keinen Plan was für Musik „Death by Stereo“ machen. Aber da ich keine negativen Erinnerung habe, wird’s wohl ganz gut gewesen sein.

 

Genremäßig klarer zuzuordnen sind „Dritte Wahl“. Punk. Und das in reinster Form. Ohne viel Schnickschnack spielten die alten Jungs weit länger als eine Stunde, weil sie einfach durch die ebenso recht kurze Umbaupause früher angefangen haben. Gleich als zweites gabs „Halt mich fest“ auf die Ohren und mir ist aufgefallen, dass der Sänger ganz anders klingt als auf CD. Politisch, Punkig, gut, Gerne wieder. Auch weil sie der Stimmungshöhepunkt des Tages waren.

 

Bei „Russkaja“ aus Wien in Russland war zwar die Stimmung nicht schlechter, aber zeitlich bedingt wurden halt die Minderjährigen nach und nach vor die Tür gekehrt, so dass am Ende halt nur noch halb soviel vor der Bühne los war. Russische Turbopolka heißt die Musik der sympathischen „Helden der Arbeit“ und ist eine sehr nette Alternative zu Ska Punk. Musik für „unser gute Befinden“ und eine Menge Spaß zeichneten den Auftritt aus. Und egal ob man es jetzt „Circlepit“ oder „Traktorjagd“ nennt… Es war super und ein würdiger Abschluss.

 

Das Pell Mell 2012 war wie immer supergeil und abgesehen vom Einlasschaos am Freitag, super organisiert. Ein ausgewogener Musikmix, ein immer perfekt abgestimmter Sound, kalte Getränke…was will man mehr?

Einen winzigen Kritikpunkt hätte ich noch: Es ist zwar superklasse dass es „Ficken Schnaps“ gab, aber der schmeckt auch mit „Schweppes Russian Wild Berry“ als „Wildfick“ sehr geil. Dies nur so als kleiner Hinweis zur Erweiterung der Angebotspalette. Ansonsten: Ich komm wieder und freu mich aufs nächste Jahr!

Pell Mell Festival 2012 (Freitag)- Bericht

Freitag wars soweit. Nach dem gewohnt guten Kalkwerk und dem besten Tells Bells seit Jahren wars Zeit für das wunderbare Pell Mell, um auch dieses Jahr die goldene Open Air Festival Triologie der Region zu vollenden.

 

Leckeres Essen (asiatisch, deutsch und pfannkuchig) zu genial fairen Preisen, der Plattenhändler bei dem ich Jahr für Jahr einen kleinen Schatz entdecke und ein jamaikanischer(?) Reggae-Outfit-Stand machten die Budenauswahl dieses Jahr wiedermal perfekt.

 

Kaltes Bitburger, Heil Apfelwein und Oberselters (Ich liebe die Orangenlimo!!!) sorgten auch für ideale Flüssignahrung.

 

Alles andere als Ideal war die schlechte Organisation am Einlass. Was früher beim Tells Bells immer negativ auffiel hat sich dieses Jahr nach Obererbach verlagert (wobei das Chaos am Samstag weitgehend beseitigt war).

 

Die Bandauswahl war ordentlich. Der Freitag begann mit „Insight for the blind“, die zwar mit krassen Shouts arbeiten, aber hin und wieder auch mal sehr melodisch sein können. Gutes Ding, die Mischung machts eben.

 

„Five days and farewell“ machen typischen Pop-Punk, wie es ihn vor einigen Jahren wie Sand am Meer in unserer Region gab. Also eigentlich nix besonderes. Eigentlich! Denn von den Bands haben sich die meisten aufgelöst und somit hat es mich extrem gefreut sowas mal wieder Live zu erleben. Die Jungs beherrschen ihr Handwerk zudem perfekt und der Sänger hat eine geniale Stimme.

 

Die bislang härteste Band des Tages wurde „Bloodattack“. Nicht so berauschend, wobei die Schuld dafür am Soundmann zu suchen ist. Mal davon abgesehen, dass die Gitarren ziemlich hell waren hat der Sound einfach null Druck gehabt. Aber hey! Wenigstens nicht so peinlich wie die Leistung von EBS Lights aufm Tells Bells;-)

 

„A traitor like Judas“ überzeugten. Aber wer Anti-Nazi Ansagen auf dem Pell Mell macht, der weiß auch einfach wies geht.

 

Im Vorfeld arg umjubelt und daher von mir auch heiß erwartet: Die mir völlig unbekannten „Eskimo Callboy“ aus Castrop-Rauxel. Was „Deez Nuts“ im Bezug auf Erwartungen am Tells Bells bei  mir vergeigt haben, ist dadurch doppelt wieder gut gemacht. Die Jungs sind verkleidet, ziemlich durch und die Musik (ein Mix aus Elektro, Rap und Hardcore) völlig geisteskrank. Eine der absolut geilsten Live Bands die ich je gesehen hab. Besonders das „California Gurls“ (das schreibt die wirklich so!) Cover von Katy Perry war Fuckin Awesome! Total cool!

 

„More than a thousand“ sind alle Portugiesen. Ob die auch aus Portugal angereist kamen weiß ich nicht. Ich fands zu lang und zu atmig. Davon abgesehen machen sie exakt die Musik wie Bands, die aktuell aus unserer Region wie Unkraut sprießen. Und ehrlich gesagt haben mich davon mehr überzeugt. Für mich der schwächste Act am Freitag.

 

Mit „Emil Bulls“ haben die Pell Mell Macher den wohl erfolgreichsten Act ever aufs Pell Mell gezaubert. Mal knüppelhart, mal melodisch mit guten Texten. Hell yeah…Die Jungs wissen was sie tun, haben Spaß gemacht und ich hab echt den Eindruck ich brauch mehr von denen. Absolut, absolut geil!

 

 

to be continued….