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Tells Bells- Ergänzungsbericht Samstag

Ergänzung „Tells Bells“-Bericht Samstag

Da Marcel (im Gegensatz zu mir) offensichtlich alle Bands gesehen hat, fasse ich mich kurz und gehe nur auf die letzten 3 Bands ein:

Talco: Geil, einfach nur gut die Jungs, wie immer. Auch wenn mir ihre Performance in Weroth besser gefiel, hier war definitiv das Pogo besser, die Wall of Death war die Krönung (trotz des bedauerlichen Zwischfalls von Marcels Freundin). Musikalisch das eindeutige Highlight des diesjährigen Tells Bells. Das könnte daran liegen, dass sie (leider) die einzige Ska-Band des Wochenendes waren. Nichts desto trotz, großes Lob nach Italien!

A Wilhelm Scream: Die Musik war nichts besonderes, diese Band, deren Namen ich nach der Show bereits vergessen hatte, hat (meiner Meinung nach, Hardcore-Fans mögen mich steinigen) musikalisch keinen Unterschied zu den vorherigen Hardcore Bands gemacht und denselben stumpfen Rotz runtergespielt wie die meisten zuvor. ABER: Die Stimmung und das Pogo vor der Bühne waren der absolute Hammer!

Ignite: Hier gilt dasgleiche wie oben, was musikalische Vielfalt angeht. ABER: Auch hier waren Stimmung und Pogo tierisch geil, was wohl auch an dem erhöhten Alkoholkomsum des Publikums lag. Ich meine mich errinern zu können, dass es mehrere Circel-Pits gab. Insgesamt also gute Party der letzten zwei Bands, wobei mir mind. 7 Bands, die nachmittags oder freitags gespielt haben besser gefielen…

Zum Schluss gab es noch ein Feuerwerk, womit das diesjährige Festival sein programmatisches Ende fand.

FAZIT: Tells Bells war wie eigentlich jedes Jahr richtig gut. Der Aufenthalt auf dem kleinen aber feinen Campingground, das Flair auf dem Sportplatz und die musikalischen Beiträge wussten zu gefallen. Nächstes Jahr auf jeden Fall wieder, hoffentlich dann mit mehr Ska und weniger Hardcore und vielleicht zwischendurch auch mal der ein oder anderen Metal-Band…

 

Autor: Cassian

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