SK-FANZINE - Schoppeklopper

Pell Mell!Dieses Wochenende!

Am Freitag und Samstag ist in Obererbach wieder Pell Mell Festival. Selbstverständlich sind auch wir wieder dabei um euch von Acts wie

Isetta Drive

Sondaschule

Massendefekt

We Butter the bread with Butter (DAS ORIGINAL!!!)

und massig anderen zu berichten. Auch ihr solltet euch das nicht entgehen lassen. Die Karte kostet smarte 14 Euro, Camping und Parking wie immer gratis! Also auf nach Obererbach!

 

We`ll see us there!

 

Infos:

www.pell-mell.de

Tells Bells- Ergänzungsbericht Samstag

Ergänzung „Tells Bells“-Bericht Samstag

Da Marcel (im Gegensatz zu mir) offensichtlich alle Bands gesehen hat, fasse ich mich kurz und gehe nur auf die letzten 3 Bands ein:

Talco: Geil, einfach nur gut die Jungs, wie immer. Auch wenn mir ihre Performance in Weroth besser gefiel, hier war definitiv das Pogo besser, die Wall of Death war die Krönung (trotz des bedauerlichen Zwischfalls von Marcels Freundin). Musikalisch das eindeutige Highlight des diesjährigen Tells Bells. Das könnte daran liegen, dass sie (leider) die einzige Ska-Band des Wochenendes waren. Nichts desto trotz, großes Lob nach Italien!

A Wilhelm Scream: Die Musik war nichts besonderes, diese Band, deren Namen ich nach der Show bereits vergessen hatte, hat (meiner Meinung nach, Hardcore-Fans mögen mich steinigen) musikalisch keinen Unterschied zu den vorherigen Hardcore Bands gemacht und denselben stumpfen Rotz runtergespielt wie die meisten zuvor. ABER: Die Stimmung und das Pogo vor der Bühne waren der absolute Hammer!

Ignite: Hier gilt dasgleiche wie oben, was musikalische Vielfalt angeht. ABER: Auch hier waren Stimmung und Pogo tierisch geil, was wohl auch an dem erhöhten Alkoholkomsum des Publikums lag. Ich meine mich errinern zu können, dass es mehrere Circel-Pits gab. Insgesamt also gute Party der letzten zwei Bands, wobei mir mind. 7 Bands, die nachmittags oder freitags gespielt haben besser gefielen…

Zum Schluss gab es noch ein Feuerwerk, womit das diesjährige Festival sein programmatisches Ende fand.

FAZIT: Tells Bells war wie eigentlich jedes Jahr richtig gut. Der Aufenthalt auf dem kleinen aber feinen Campingground, das Flair auf dem Sportplatz und die musikalischen Beiträge wussten zu gefallen. Nächstes Jahr auf jeden Fall wieder, hoffentlich dann mit mehr Ska und weniger Hardcore und vielleicht zwischendurch auch mal der ein oder anderen Metal-Band…

 

Autor: Cassian

Tells Bells 2011 Samstag- Bericht

Also für meine Verhältnisse fängt das Samstags Programm auf unseren heimischen Festivals viel zu früh an.

 

Meine erste Band am Samstag war die eigentlich dritte Band „Cashless“, die sich mit ihren Gute Laune Punkhymnen perfekt dem Wetter anpassten. Ich fands supergeil, aber leider waren recht wenig Leute war, für die vielleicht die Uhrzeit zu früh war???

 

Anschließend gings weiter mit „3 Tage Tape“ die viel besser waren als auf dem Soundattack, was aber nicht auf die Kappe der Jungs selbst geht, sondern auf den Soundmann, der die Jungs so abgemischt hat, dass alles so klingt wie es klingen sollte.

 

Danach kamen „As mentioned below“. Waren gut, wenn auch immer noch nicht spektakulär. Und mittlerweile hab ichs auch verkraftet, dass sie nicht mehr „Wake up Radio“ heißen wie noch vor 4 Jahren.

 

„VMZT“ waren wahnsinnig geil. Ungewöhnlich dass ich die Jungs so lobe? Ja schon. Aber sie haben „Newconomy“ (extra für die Veranstalter) gespielt. Und „Newconomy“ ist eins der absolut fettesten Lieder, die je eine regionale Band hervorgebracht hat und auf das ich bei jedem Auftritt der Jungs (meist vergeblich) warte.

 

„You demise“ wurden als Ersatz für „H2O“ gebucht und von der „Nassauischen Neuen Presse“ hoch gelobt. Warum weiß ich nicht, denn ich fands ziemlich langweilig und nix besonderes.

 

„Death before Dishonor“ sind eine typische Hardcore Band und haben ihre Daseinsberechtigung auf dem Tells Bells. Unterstrichen wurde dies dadurch, dass sie einen Haufen Fans vor die Bühne locken konnten, die trotz des mittlerweile wieder schlechten Wetters, ordentlich gefeiert haben.

 

„Talco“ ist eine italienische Skaband die jedes Jahr wieder auf dem Tells ist, jedes Jahr wieder geil ist und für mich jedes Jahr ein Highlight darstellt. Das war auch diesmal nicht anders. Anders war daß meine Freundin dieses Jahr in die „Wall of Death“ geraten ist und neben ihrer Brille auch selbst schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde. Damit war das Tells Bells für mich beendet und daher kann ich leider weder über „A Wilhelm Scream“ noch über „Ignite“etwas schreiben, was mich im Besonderen bei „Ignite“ ärgert, die ich total geil finde und gern gesehen hätte.

 

Das Tells Bells 2011 war supergeil!Fairer Eintritt, gewohnt günstige Getränke, Ficken Schnaps, Lecker Chili Con Carne, perfekte Organisation und bescheidenes Wetter….Aber wen interessiert das schon bei DIESEM Festival!

 

Bis zum Pell Mell!

 

Euer Marcel

Tells Bells 2011 Part 1 (Freitag) Bericht

Tells Bells 2011 Freitag

Also echt man! Ein so geiles Wochenende bei so beschissenem Wetter hab ich in meinem ganzen Leben nicht erlebt. Nachdem die Erfolgsgeschichte meines Lieblingsfestivals „Tells Bells“ letztes Jahr durch mangelnde Headliner und anderen Problemen einen kleinen Rückschlag erlitten hatte, war dieses Jahr das beste Tells Bells seit vielen Jahren. Top organisiert, Top promotet, Top durchgeführt. Und auch die Bands hatten es in sich:

 

Am Freitag waren wir immerhin so pünktlich um „The Grandtry“ noch vom Parkplatz aus zu hören. Zum Wetter unpassend klang das ganze nach „Gute-Laune-Punk“ im Stil von Blink 182 zu ihren Glanzzeiten.

 

„Sometimes go“ die als zweite Band die Tellswiese rocken durften hielten sich im Bezug auf Zuschauerkommunikation stark zurück. Das sei ihnen insofern verziehen, daß ihnen kaum jemand zugeschaut hat, da dass spätere Merchandise Zelt sich zum bersten gefüllt hat, da es außerhalb richtig heftig angefangen hat zu regnen. Ihr Set haben sie trotzdem ordentlich duchgezockt.

 

„Conmoto“ haben das geschafft, was einige Jahre zuvor ihre Vorgängerband „Bubonix“ an gleicher Stelle geschafft haben. Zitat damals: „Wir haben den Regen überwunden, den Rest werden wir auch noch hinkriegen“. „Conmoto“ selbst haben sich seit dem „Pell Mell“ letztes Jahr erheblich gesteigert und stehen den legendären „Bubonix“ qualitativ in nichts nach. Und auch die Musik ist Hardcore geblieben, wenn auch anders als bei den Bubonix. Bemerkbar macht sich dies schon allein bei der Tatsache, daß Gitarristin Sarah de Castro die Leadvocals übernommen hat. Sehr sympathisch haben die Jungs schweißtreibend und actiongeladend ihre Show gemacht, das Publikum begeistert und Sarah sich bei einem Sprung „selbst zersört“ wie sie es genannt hat. Tatsache ist auf jeden Fall, daß sie nach dem Konzert von der Bühne humpelte.

 

Bei unseren heimischen Jungs von „Visions Only“ füllte sich der Platz vor der Bühne zusehends und erste Moshpits haben sich gebildet.Dazu gab es einen Querschnitt aus allen Schaffensphasen der Band und mit breiten Koteletten, langen Haaren und Hut sah der Muddy aus, wie zu besten „Devil`s Gun“ Zeiten, die ja übrigens im November einen Reunion Gig spielen werden. „Visions Only“ zumindest waren etwas Besonderes auf dem Festival, da sie weitgehend die einzige Band waren die cleane Vocals und ordentliche Shouts gleichzeitig boten.

 

Mein Highlight am Freitag war neben super leckerem Chili con carne die Irish Folk Punk Band „The Mahones“. Was „Mr.Irish Bastard“ zweimal auf dem Tells Bells boten war stets ordentlich, aber nicht vergleichbar mit diesem Kracher. Ob eigene Songs wie „Drunken lazy bastard“ oder Traditional Irish Folk Songs wie „The Wild Rover“… Das Publikum wurde mitgerissen, es wurde getanzt, gepogt, gesprungen und gerockt als ob es kein Morgen gäbe.Während vor der Show noch diskutiert wurde ob die Frau am Akkordeon nun super heiß oder super scheiße aussieht, waren sich hinterher alle einig: Ganz egal wie die Band aussieht, aber sie waren genial.

 

Ähnlich genial, aber bekannter und härter sind „Street Dogs“, die ebenfalls eine energiegeladene Performance raus hauten und bei denen ich stellenweise Angst hatte vorne am Wellenbrecher plattgedrückt zu werden.

 

Als würdiger Headliner kamen die legendären „Strike Anywhere“ zwar vor dem Zeitplan zum Zuge, aber hatten die volle Aufmerksamkeit der Zuschauer, Fans auf ihrer Seite und zudem ein tolles Programm und Repertoir dabei.

 

Zusammen gefasst war es ein unfassbar geiler Tag. Und das war erst der Freitag….

 

– to be continued-

 

Autor:

Marcel

Sounattack Festival in Limburg- Bericht „The best and worst of“

Als großer Fan heimischer Festival war es für mich natürlich selbstverständlich, auch auf dem zweiten Limburger Soundattack Festival zugegen zu sein. 15 Euro sind ein echter fairer Preis für mehr als 30 Bands. Damit der Bericht nicht zu umfangreich wird, beschäftige ich mich heute nur mit den „Highlights“ und „Lowlights“.

 

Beginnen wir mit „As seconds become centuries“ die Freitag kurz vor 21 Uhr ihre CD Release Party feierten. Ein Sänger mit einer großartigen Stimme, der singt und grunzt als ob es kein Morgen gäbe und ein eingespieltes Team präsentierten vor einem Haufen Fans neue und alte Songs. Allerdings hätte ich aufgrund des „CD Release Party“ Zusatzes eine Show mit diversen Specials erwartet, die es nicht gab.

Vor den Jungs spielten übrigens „His statue falls“ die zeigten wie ein Sänger einer Musikrichtung härterer Gangart NICHT klingen sollte.

 

„Vanilla Sky“ sind in Italien eine große Nummer und wurden auch in Limburg mit Spannung erwartet. Sympathisch, locker mit viel Professionalität hauten die Jungs einen Punk-Pop Song nach dem anderen raus. Klang prima, aber für mich haben so richtige Abgeh Nummern gefehlt. Hervorzuheben sei die Lada Gaga Coverversion „Just Dance“, bei der ein freiwilliger Tänzer aus dem Publikum auf die Bühne geholt- und aufgrund gähnender Langeweile nach der Hälfte des Songs von der Security wieder entfernt wurde.

 

„Destination Anywhere“ und „Born from pain“ konnten auf große Fanscharen zurückgreifen und überzeugten mit Ska bzw. Hardcore auf ganzer Linie.

 

Samstag hat für mich richtig geil angefangen mit „Un tipo de langostino“, die laut Flyer Metal und Rock mit Super Nintendo Melodien versetzen. Hab ich zwar nicht wieder erkannt, aber klang trotzdem saugut.

 

Die zweite wirklich erwähnenswerte Band am Samstag waren unsere Freunde von „Isetta Drive“, die leider etwas schwächelten, was allerdings an einem Trauerfall im Bekanntenkreis lag. Trotzdem haben die Jungs tapfer ihre Show durchgezogen und was an Witz und Spontanität verloren ging, wurde mit tollem Sound, einem ganz neuen und den zwei am Kalkwerkfestival uraufgeführten Songs „Leute läuten“ und „Dummschwätzer“ ausgeglichen. „Leute läuten“ hab ich da zum dritten Mal gehört und ich fand es das erste Mal richtig geil.

 

Die Pechvögel des Tages waren die Rap-Rocker von „3 Tage Tape“ die als ganz besonderes Bonbon ihre Setlist mit 3 Streichern performen wollten. Super geile Idee…nur hat man die Streichinstrumente kein Meter gehört. Und so wurden aus einem opulent mit eigenen Plakaten angekündigtem Special, eine normale, aber solide „3 Tage Tape“ Show, die nicht jedem gefallen mag, aber von mir auf jeden Fall wieder einen Daumen hoch bekommt

 

„2 Times Wasted“ unterhielten mit tollem Ska Sound und klangen (im Gegensatz du dem Auftritt in der Werkstadt Arena wo ich sie das letzte Mal gesehen hab) super.

 

Absoluter Höhepunkt des Festivals waren die mir bis dato unbekannten „Emma6“, die auch ordentlich Fans mitbrachten. Warum sie die haben, wurde mir schon nach dem ersten Lied klar. 3 Junge sympathische Herren mit genialen Deutschen Texten auf mal härterer und mal sanfterer Rockmusik weiß eben zu gefallen. Nicht nur den Mädels in der ersten Reihe, sondern auch mir. Ganz ganz ganz geiler Auftritt. Die werde ich mir bestimmt mal wieder anschauen. Hoffen wir auf eine baldige Gelegenheit. Ich bin mir sicher mit dem richtigen Management im Rücken können die Jungs eine ganz große Nummer werden. Vielleicht schon mit ihrer neuen Single „Leuchtfeuer“, einer ganz wunderbaren Ballade.

„5 Bugs“ waren Headliner am Samstag und spielen einfach guten Rock. Ein würdiger Abschluss für den besseren Tag.

 

Zum Festival selbst:

Ein RIESENPLUSPUNKT gibt’s für die Essensstände. Die Chilibratwurst vom Festivalgrill war mit das Schäfste was ich je gegessen hab und auch die anderen Produkte waren genial.

„Frozen Joghurt“ muß in Amerika ein Riesenhit sein. In Deutschland kennts keine Sau und zusammen mit dem bescheidenen Wetter war es wohl ein Reinfall für den Besitzer dieses Wagens. Ich und meine Frau habens probiert und es ist der Oberhammer.

 

Imsgesamt war es wirklich ein schönes Festival und trotzdem gibt’s ein paar Dinge, die mir doch auf den Magen geschlagen sind:

 

Minuspunkt 1: Was an günstigem Eintritt gespart wurde, das bekam man bei den Getränken wieder aus der Tasche gezogen. 2,70 Euro für ein kleines Bier???Das geht auf Rock am Ring okay, aber nicht auf einem kleinen Festival.

Minuspunkt 2: Völlig überforderte Bedienungen am Krombacher Stand Freitag Abend. Manche Biere wurden bezahlt, kamen aber nie an und die die ankamen, benötigten mal gut und gerne ne Viertelstunde. Fallbeispiel: Ich bestelle ein Bier und krame nach den Bons. Ich frage die Dame ob sie nicht das Bier holen möchte, bis es da ist hab ich auch die Bons. Die Antwort war „Nein“ und erst nachdem ich die Bons rausgekramt hatte, trottete das Mädel gemütlich fort um mit Zapfen anzufangen(!), während hinter mir etwa 20 Leute warteten.

Minuspunkt 3: Zwei Bühnen die abwechselnd genutzt werden und fließende Übergänge der Bands. Theoretisch gut, aber irgendwo zwischendrin mal eine kleine Pause wäre echt nicht verkehrt gewesen.

Minuspunkt 4: Auf Bons, für die man 90 Cent bezahlt, bei der Rückgabe nur 60 Cent zurück zu erstatten ist echt tierisch asozial.

Minuspunkt 5: Das Wetter (besonders am Samstag), dass dafür gesorgt hat, dass es (trotz der vielen zu behebenden Mängeln) wohl leider(!) kein weiteres Soundattack mehr geben wird. Falls doch, wär das natürlich auch in meinem Interesse und ich wieder dabei.

Bis denn! Nicht vergessen. Bald ist Tells Bells!