SK-FANZINE - Schoppeklopper

Neues Mitglied, erster Bericht!

Hi an Alle!

Nachdem ich, was Artikel und Berichte angeht, den Laden hier ein Jahr lang allein geschmissen hab freue ich mich, ein neues schreibwilliges Mitglied vorstellen zu können. Ab sofort ist der Cassian (manchen vielleicht auch als Becken Bertholt von „Saque“bekannt) mit an Bord und gibt hier auch sofort seinen Einstand mit einem Bericht vom Unique Control Konzert am letzten Wochenende:

19.3.11 Unique Control back at the Kanapee

Über dieses Konzert gibt es viel Positives aber auch viel Negatives zu berichten. Ich bin zwar eigentlich kein Miesepeter, aber den ersten negativen Aspekt des Abends muss ich zu Anfang erwähnen.

Der erste Schlag traf mich nämlich direkt am Eingang. 4€ Eintritt, für eine Band am Abend, auf Newcomer-Status?! Sorry Leute, aber das könnt ihr im Kanapee echt nicht bringen! Für eine Band, die ihren 2., 3. oder 4. Auftritt spielt ist das einfach zu happig, außerdem sind dadurch (meine) Erwartungen um 100% gestiegen und die wurden leider nicht erfüllt.

Dort kommen wir aber unmittelbar zum ersten positiven Punkt. Unique Control hat es geschafft, das Kanapee gerappelt voll zu bekommen. Es war wirklich viel los, womit ich bei der wenigen Werbung die ich mitbekommen habe, nicht gerechnet hätte. Dementsprechend gut war auch die Stimmung schon vor Beginn des Konzerts.

Ach genau, Beginn des Konzerts… für 21 Uhr angekündigt. Nicht dass es schlimm wäre etwas später anzufangen, aber wenn man schon den Beginn mit einer Uhrzeit ankündigt, sollte man nicht erst eine Dreiviertelstunde später anfangen. Aber egal, es ging los. Und zwar mit einem eingespielten Intro. Meiner Meinung nach zu pompös und für eine kleine Band in einer kleinen Location absolut Überflüssig, aber das mag Geschmackssache sein.

Der erste eigene Song wiederrum hat mich überzeugt davon, dass die Jungs es mit ihrer Musik ernst meinen. Eigentlich haben mir alle eigenen Songs ziemlich gut gefallen. Gutes Songwriting, klasse strukturiert, alle Musiker beherrschen ihre Instrumente. Großes Lob an die Band, für die eigens kreierten Lieder. Leider hat die PA anfangs ein wenig gesponnen, das hat sich aber schnell erledigt, generell fand ich lediglich vom Sound her die eine Gitarre etwas zu leise.

Was mich allerdings gestört hat war das Gelaber zwischen den Songs. Ja, zwischen jedem Song, meinte der Frontsänger etwas mehr oder weniger Witziges (eher weniger) erzählen zu müssen. Das nervt auf Dauer einfach tierisch. Daran sollte die Band noch arbeiten, entweder weiterspielen oder wenn Ansage, dann bitte was Vernünftiges. Ich bin übrigends nicht der einzige, der dass so sieht, alle um mich herum teilten diese Meinung.

Nach einer Stunde Programm, aus eigenen Songs, die mir gut gefielen, sowie aus Cover-Stücken, die meiner Meinung nach vom Spektrum her zu stark in den Mainstream gingen und die von der Spielweise wenig bis gar keinen eigenen Touch erhielten, legte die Band eine Pause ein. Diese lud mich dazu ein, das Kanapee zu verlassen… um noch auf eine Feier zu gehen auf der ich eingeladen war.

Fazit: Der Kern des Unique Control Konzerts, also ihre eigenen Kompositionen waren klasse. Weiter so in Punkto musizieren! Nur das „drumherum“ stieß mir an den erwähnten Punkten hier und da mal ziemlich auf, weshalb meine eingangs erklärten Erwartungen nicht erfülllt wurden. Tipp fürs nächste Mal: Mehr auf eigene Songs setzen, weniger auf Coverstücke und Gelaber, den Sound kurz vorher nocheinmal optimieren… und nehmt weniger Eintritt wenn ihr alleine spielt!

Autor: Cassian

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