SK-FANZINE - Schoppeklopper

Pell Mell- Ein großes Ereignis wirft seinen Schatten voraus

Auch dieses Jahr findet in Obererbach zwischen Limburg und Montabaur wieder das Pell Mell Festival statt- und läuft dem Tells Bells als Garant für große Namen den Rang ab. Dieses Jahr sogar zweitägig. Die kostenlose Camping Möglichkeit existiert weiterhin. Also deutet alles auf ein absolutes Festivalhighlight hin. Es rocken am 3. und 4. September:

The Real McKenzies (yeeha!)

Frau Doktor (Uaaaah!)

Callejon

V8 Wankers

Fahnenflucht (saugeil!)

Rasta Knast (auch saugeil)

Dampfmaschine

Destination Anywhere (cool!)

Make the day (genauso cool)

Last Fire Burning (lääääuuuuft)

Cardiac Casper

VMZT

Isetta Drive (sehr cool!)

Conmoto (mit Ex- Mitgliedern der Bubonix)

Awaiting Crunch

Delivering Cry

The Dopzen

Mehr Infos gibts auf www.pell-mell.de

Kalkwerk Festival 2010- Highlights am Sonntag

Wie jedes Jahr zog es mich auch dieses Jahr wieder nach Diez zum traditionellen Kalkwerk Festival, welches dieses Jahr bereits zum 30. Mal stattfand. Neben einem Super Musikprogramm der Kalkwerk Bands und einem Kinderprogramm bietet das Kalkwerk auch Theaterworkshops, wechselnde Kunstausstellungen (dieses Jahr waren es Skulpturen) und kulinarische Köstlichkeiten von Steakbrötchen über Currywurst bis hin zu Wassermelone, vegetarischer Pizza, Kicherbsen Curry und der jährlich immer wieder leckeren vegetarischen Rote- Bohnensuppe. Das alles zu absolut fairen, moderaten Preisen.

Sonntag pünktlich 16 Uhr stand ich vor der Bühne um mich von unserer regionalen Death-Metal Truppe „Eraserhead“ unterhalten zu lassen. Trotz der frühen Uhrzeit ging es schon gut ab, was auch an den selbst mitgebrachten Fans lag. In Blutverschmierten Artzkitteln ging das „Pathologische Institut“ vom ersten Song an ab wie die Drecksau. Nach zwei großartigen Stücken kam der verflixte dritte Song, den die Jungs zwar deutlich verkackten, aber das verkackte ordentlich und nahe zu mit Proficharakter für sich ausjammten. Gespielt haben sie alle ihre Kracher von „Death feeds the living“ bis hin zu „My friends are corpses“. Dafür gabs mehr als verdienten Applaus und Zugaberufe. Für mich einer der geilsten Bands auf dem diesjährigen Kalkwerk- Sonntag.

Musikalisch ähnlich ging es 17 Uhr mit der Hip Hop Combo „Stille Wasser“ weiter (Jap, das war Ironie!), die dafür daß es Hip Hop ist doch wie jedes Jahr eine nette Vorstellung lieferten. Mal verstärkt mit E-Gitarren, mal mit Gastsängerin kämpften die Jungs um Beats die noch nicht gespielt wurden mit dem Mischer, der irgendwie einen verplanten Eindruck machte. Die „das hatten wir schon“ Rufe von der Bühne fand ich aber beim fünften Mal noch lustig, Texte wie „Die Welt ist krank“ sind mir eh sympathisch und wer weiß…Vielleicht finden beim nächsten Kalkwerk Festival alle Bandmitglieder die Bühne und müssen nicht im Publikum performen.

Um 19 Uhr freute ich mich auf V.V.K. Und Folk Punk. Besonders gut deutsch konnten die Jungs nicht und die Folk Elemente sind irgendwie an mir vorbeigegangen. Trotzdem hat es Spaß gemacht und trotzdem hat die Band eine gute Show geliefert.

Mit dem Prädikat „Eine gute Show“ wird auch der Auftritt von „Boiler“ ausgezeichnet, obwohl die Herren um den Howdie auch schon deutlich mehr Leute vor der Bühne hatten als dieses Jahr und auch schonmal motivierter gewirkt haben. Es war ein guter Gig, aber leider bin ich von „Boiler“ nunmal richtige Feuerwerke der guten Laune gewohnt. Und so wurde mein dritter „Boiler“ Gig zur Enttäuschung des Festivals, da ich einfach weit mehr erwartet habe.

Nach langem Hin und Her ob ich mir nun die „Electric Ladyboyz“ in Originalbesetzung oder lieber Fußball anschauen soll, entschied ich mich schweren Herzens fürs Public Viewing im Kakadu. Deutschland- Australien, 4:0 Sieg, hat sich jawohl gelohnt.

Headliner des Abends waren „Jamaram“ aus München. Die Reggae Kapelle ist bekannter als ich dachte und hat auch schon auf dem „Chiemsee Reggae Summer“ ihre Tunes verbreiten dürfen. Wie kann man ein Festival besser beschließen als mit tanzbarem, zum mitsingen einladendem, entspanntem, Party tauglichem Roots Reggae? Gar nicht! Und deswegen ein Riesenlob an „Jamaram“ die des Headliner Postens würdig waren und ein Lob an die Veranstalter für bewährtes Rahmenprogramm und eine klasse Bandauswahl.

Bis nächstes Jahr!

Und die Highlights des Samstages, wie den Gigbericht der wahnsinnig geilen „As sky turns black“  gibts bei

www.oberlahn-express.de

zu bestaunen.

LAST FIRE BURNING suchen SCHLAGZEUGER

Wer sich bewerben möchte, Schlagzeug spielen kann und Punkrock/Hardcore mag, der  möge sich bitte direkt an die Jungs wenden oder bei uns melden. Wir leiten alles weiter!

Cheers

CD Review: Visions Only & Last Fire Burning „Sense of unity“ Split EP

Visions Only/Last Fire Burning- Sense of unity

Hallo und Servus Freunde von guter Musik. Den Anfang so eines Reviews zu schreiben ist immer recht schwierig. Noch eine Spur schwieriger ist das Review im Fall der „Sense of unity“. Da tun zwei Bands ihr Bestes um eine Einheit und Freundschaft zu symbolisieren und ich muß über jede Band was schreiben. Glücklicherweise fällt mir das doch gar nicht mal so schwer wie ich dachte, da beide Bands sich hier von ihrer schokoladigsten Seite zeigen. Genug mit dem Geschwalle, straight zu den Tracks!

Track 1 (VO &LfB)- Sense of unity:

Besser könnts kaum los gehen. Gangshouts, mehrstimmiger Gesang, Tempowechsel und ein Text der das totale Gemeinschaftsgefühl durch die Boxen schmettert. Mehr als geil fällt mir dazu nicht ein.

Track 2 (VO)- Who is ahead:

Visions Only wie man sie kennt und mag. Mit ordentlich Speed, Shouts, aber auch sauberem Gesang. Harte Gitarren, perfekte Drums. Vielleicht nicht der allerbeste VO Song ever, aber hier stimmt trotzdem alles. Nur irgendwie versteh ich den Text beim Refrain kein Meter. Das kann ich der Band nicht ankreiden, das ist vermutlich persönliches Versagen, ich wollts ja nur mal erwähnt haben. Achja: starker Song übrigens!

Track 3 (LfB)- I melt with you:

Nachdem mir in der Vergangenheit häufig der Zugang zur Musik von Last Fire Burning gefehlt hat, wusste ich im Vorfeld nicht was mich erwartet. Aber egal was ich erwartet hätte, die Erwartung wäre übertroffen worden. Denn dieser Song ist ein absolutes Brett. Midtempo- Lovesong, geprägt von dem Besten Gesang den LfB je hatten und einer ordentlichen Portion „Sehnsucht“, die ich einfach beim hören fühle. Absolut…schön!

Track 4 (VO)- Resort to Violence:

Der bessere der beiden VO Tracks. Der Muddy klingt nach Projekt Death Metal (soll heißen er holt das Beste aus seiner Stimme raus), der Song ist ein fantastischer Hardcore-Punk Song, der ein weiteres Mal den Stellenwert der Band in unserer heimischen Musikwelt untermauert. Geht ab! Wenn auch leider n bisschen kurzes Hörvergnügen.

Track 5 (LfB)- I tried to help you

Es gab da mal ein CD Review von mir. Da gab es für Last Fire Burning 6 Punkte und die auch nur weil ein damals extrem geiler Track namens „My Lifetime“ einiges rausgehauen hat. „My Lifetime“ ist Dreck gegen „I tried to help you“. Ich weiß das LfB keinen großen Wert auf meine Meinung legen, aber wenn ich einen direkten Vergleich ziehen müßte, welche Band mich auf vorliegendem Tonträger mehr überzeugt hat… Stop! Fuck it! Ich komm dahin wo ich nicht hin will.

Völlig gleich wer hier besser oder schlechter war. Ich zitiere „Sense of unity! Two Bands! One crew! That`s how it should be!“ Genau so stehts in der Hülle! Genau so solls auch sein!

Allgemein lässt sich sagen:

Ich liebe Split EP`s wenn darauf jede Band ihr Bestes gibt. Das ist hier der Fall. Außerdem eine saugeile Idee einen gemeinsamen Track aufzunehmen. Ich unterstütze die Aktion, ich mag das Produkt und vergebe für eine 5 Track EP, die mit 4 Euro absolut im fairen Bereich liegt, im kreativ gestalteten Digipack liegt….

9/10

weil mich die Produktion nicht kickt!

Ich hoffe mein Kopf bleibt trotzdem dran!

Cheers!

Das Kalkwerk ruft!

Nicht vergessen:

11.06- 13.06. ist Kalkwerk Festival mit

– Boiler

– Eraserhead

– Electric Ladyboys

und vielen mehr!

Don`t miss it!