SK-FANZINE - Schoppeklopper

Spring Rock Volume 3 in Kirchhofen

Am 25.04. 2009 war es soweit. Nur eine Woche nach der legendären und extrem erfolgreichen Schoppeklopper Party im Weilburger Kanapee, stand schon das nächste regionale Rock Event vor der Tür. Und so zog es uns zum dritten Mal für euch nach Kirchhofen, um dort der Elite der härteren Hälfte unserer wunderbaren Szene Tribut zu zollen.

Da ich durch verschiedene Komplikationen leider die ersten 3 der insgesamt 5 Bands verpasst habe, schreibe ich an dieser Stelle eine kurze Zusammenfassung von dem, was ich gehört habe.

Nachdem die kleine Meinungsverschiedenheit mit „Eraserhead“ geklärt ist, gehört an dieser Stelle gesagt, dass die Jungs aus Löhnberg einen fulminanten ersten Auftritt hingelegt haben sollen, der ordentlich die Leute weg, aber nicht aus der Halle gefegt haben soll.

Die zweite Band „State of Euphoria“ die einen längeren Anreiseweg hatten, konnten dies keineswegs toppen und sollen wohl musikalisch auch nicht ganz zum Abend gepasst haben.

Die Veranstalter „Crushing Inside“ haben wohl ihrem Ruf als Lokalmatadore alle Ehre gemacht und wie jedes Jahr eine solide Leistung geliefert.

Pünktlich zum Auftritt der mächtigen „Sintrash“, habe nun auch ich mich eingefunden. Die Jungs machten von vorne herein keinen Hehl daraus dass die Gerüchte der letzten Wochen stimmen und es sich nach 2 ½ Jahren on stage, 2 geilen Tonträgern und etlichen Live-Erfahrungen (unter anderem als Support von „The Bones“ ), um ihren vorerst letzten Auftritt handelte. Nach einem klassischen Intro enterten die Jungs die Bühne und feuerten neben allen Krachern der „From Saints to Sinners“ EP, sogar neue Songs ab, die es durchaus mit den käuflich zu erwerbenden Punk`n`Roll Hymnen aufnehmen können. Wie gewohnt lieferten die Jungs eine fette Show mit geiler Stimmung, viel Schweiß und ordentlich nackter Haut (nicht nur bei den Jungs selbst *zwinker*).

Als diese Überragende Leistung mit Zugaberufen belohnt wurde, gingen die Jungs ein letztes Mal auf die Bühne um den Turbo im Kopf einzuschalten und sich mit ihrem Livekracher „Heartbreakers & Soulshakers“ würdig vom Publikum und ihren vielen treuen Fans zu denen ich mich definitiv dazu zähle, zu verabschieden. Die letzten Akkorde waren kaum verstummt und die erste Träne rollte kaum über die Wangen, da ertönte vom Band der Schlager „Für dich soll es rote Rosen regnen“ und die Gruppe ließ es sich nicht nehmen, einen Haufen Merchandising zu verschenken und so wechselten neben Postern und CD`s, auch Tops und T-Shirts ihren Besitzer und so werden noch die letzten Zweifler, Sintrash in großzügiger und guter Erinnerung behalten.

Nach diesem Ereignis wurde es noch mal Zeit für metallischere Klänge und den Headliner des Abends. Die Löhnberger Thrashmetal Combo „Thrashtanica“ prügelten noch mal ordentlich auf ihre Instrumente ein und von „Endless war“ bis „Caught in the crossfire“ bot die Band alles, was es zu bieten gab. Für mich die größte Überraschung des Abends war die Leistung des Schlagzeugers Gary, der in der Vergangenheit häufig bezichtigt wurde zu wenig Rhythmusgefühl für sein Instrument zu besitzen. Das das alles Schwachsinn ist, hat er unter Beweis gestellt und sich so fein einen abgeprügelt, dass sogar Kurzhaarige ihren Kopf nicht mehr stillhalten konnten und zu bangen begangen.

Fazit:

Ein geiler Abend mit leicht hohem Eintrittspreis, fairen Getränkepreisen, super Sound (dem Ralf von Soundgarden sei Dank), super Bands (soweit ich das beurteilen kann), nackten Tatsachen und einer ergreifenden Abschiedsshow einer wohl niemals sterbenden Legende. Dank an „Crushing Inside“!

Autor: Marcel

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