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Kalkwerk Festival 2016- Bericht Sonntag

Der Sonntag des Kalkwerk Festivals begann so schön wie der Samstag endete. Erste Band waren „Bouncing Bettys“ die ich zwar nicht gesehen, aber zumindest gehört habe. Ordentliche, partytaugliche Rockmusik… angeblich nur mit Bass und Schlagzeug und in der Stimme des Sängers schwebt ein Hauch Ozzy Osbourne mit. Schon ziemlich cool.

Zweite Band waren „Boiler“. Unsere Kumpels hatten das Pech das wenige Minuten nach Beginn ihrer Show der Regen so richtig einsetzte, aber auch dem haben sie getrotzt. Eric, der selbstsicher wie nie wirkte, bestach durch eine interessante Garderoben Auswahl (Lederhose und Anzugsjacke mit Äffchen auf der Schulter) und sah aus wie eine Mischung aus Oktoberfest Besucher und Zirkusdirektor. Auch wenn mir die Hits „Wahn“ und „Stoner“ gefehlt haben, so war es doch insgesamt eine weitere mitreißende „Boiler“ Show. Und wenns sein muss, dann tanzt der Eric auch im Regen.

„Kaocide“ kann man sich immer wieder ansehen. Und trotzdem bleibt es dabei. Shouts: Hervorragend! Cleaner Gesang: Unterirdisch! Bitte sucht euch doch einen Sänger, der den cleanen Gesang übernimmt. Das würde euch so aufwerten. Fazit: Akzeptabler Gig.

Mein persönliches Sonntag Highlight: Natürlich „Deceiver“. Super neue Songs, Charisma Overdose von Sänger Daniel, Posermoves vom Krah….Prima. Dass Kalle und Tobi Bewegungsmonster sind ist ja weitreichend bekannt und Basti wird mit neuem Sidecut vom sexiest Schlagzeuger sogar zum hottesten Typ des Kalkwerks. Alle beherrschen ihre Instrumente perfekt, spielen eine großartige Show und Basti trotz Kater punktgenau. Einziges Manko war der schwache Sound für den der Mischer in die Eier getreten gehört: Gesang zu leise, Tobi`s Gitarre zu leise, Krahs Gitarre zu laut…Schwache Leistung vom Soundmann.

Unspektakulär aber unterhaltsam wie immer zockten danach „Reckless Rodeo“ ihre Show.

Mit Marius Vent (Bloodspot/Battle X) spielten die Kalkwerk Urgesteine „Paris“ eine wunderbare Rockshow mit schnellen und langsamen Nummer. Das Ganze ohne ein Bandmitglied, welches nicht nur die Band verlassen hat.

A/Liance sind immer noch nicht mein Fall. Daran hat sich seit letztem Jahr nichts geändert. Aber wer weiß? Ich erinnere noch einmal an den „Strobocop-Effekt“….

Was hatte der Auftritt der „Bubonix“ für Auswirkungen auf die Performance von „Bronson A.D.“?

Bewegungseinschränkung beim Gitarrist Hendi. Der hat sich bei jenem Auftritt nämlich den Knöchel gebrochen und es sah kurzzeitig so aus, als müsse der Auftritt der Jungs das zweite Jahr in Folge ausfallen. Aber Herr Schmidt hat sich mit Gips auf die Bühne geschleppt und die Hardcore Show vom Barhocker aus perfekt gezockt. Soviel Einsatz wurde auch vom Wettergott belohnt und so stoppte der Regen pünktlich zum Auftritt. Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen, außer dass die Jungs großartigen klangen, Bassist Bonzo die Band verlassen hat und der Soundmann den „Deceiver“ Fail entschädigt hat.

Headliner waren „La Cuneta son machin“. Geschmäcker sind verschieden und ich fands einfach nur scheiße. Das Ganze war eine Mischung aus kolumbianischen Folk und Rock und klang wie Titelmusiken zu Kinderserien. Grund heimzufahren war somit gegeben, nur schade dass ich daher die bestimmt geniale Performance von „Bloodspot“ versäumt habe.

Alles in allem wars auch dieses Jahr wieder ein grandioses Festival, der Sonntag trotz fiesem Wetter ein schöner Tag und: ich komme wieder.

Was mich Jahr für Jahr aufs neue verstört ist dieser Stelzen-Walking Act. Den künstlerichen Anspruch sehe ich durchaus, aber ich finde sie teilweise echt penetrant und komplett creepy.

Geil fand ich übrigens die Idee, dass jede Kalkwerk Band per Los eine andere Band zugeteilt bekam, von der sie dann einen Song covern mussten/durften. Teilweise bekam man so Songs in einem neuen, großartigen Gewand präsentiert und der „Big Family“ Gedanke des Kalkwerks wurde unterstrichen. Die Aktion verlangt eine Wiederholung. Und ich freue mich auf nächstes Jahr!

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