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Klangbild- Kaleidoskop (CD Review)

Ist jetzt schon ein paar Wochen her, dass die Jungs von „Klangbild“ ihren längst überfälligen Nachfolger des Debütalbums „Neue Wege“ mit einer Megasause im Weilburger Eventhaus veröffentlicht haben. So langsam ist ein bisschen Zeit ins Land gezogen, so dass ich momentan recht nüchtern auf das Werk gucken kann. Einige Titel möchte ich gesondert erwähnen.

Das Album beginnt gleich zu Beginn mit einem Highlight: Nach 7 Sekunden Intro startet „Unser Song“ komplett durch und rockt wie Sau. Neben dem Megatext, der leicht punkig anmutenden Musik und dem Flair den der Track versprüht, sei besonders der Gesang von Nico erwähnt, der auf „Kaleidoskop“ nur noch Effekte bekommt, wenn es der Stelle zuträglich ist.

Das nächste Highlight ist „Autopilot“ , welches sehr abwechslungsreich ist. Schnelle Strophen, Midtempo Refrain und die ruhige Stelle, fügen sich zu einem runden Meisterwerk zusammen…und endlich knallt die Gitarre.

Einer der schlimmsten Ohrwürmer des Albums ist „Kopfkino“. Wenn ich an das Wort denke, hat dass meistens was mit Unanständigkeiten zu tun… Bei „Klangbild“ nicht. Der Text ist trotzdem cool… Nur das „Kopfkino. Kopf-Kopfkino“ im Chorus fickt meinen Kopf eher, als dass da n Film zustande kommt.

„Neben dir“ ist ein Song, den Nico für seine Schwester geschrieben hat. Wäre ich Nicos Schwester, wäre ich stolz drauf. Ist nämlich voll schön geworden und das nächste Highlight.

Bester Song in meinen Augen ist „Gang rein“. Macht gute Laune, erzählt von Freiheit und kommt gut auf der Autobahn. Auch hier: Gesanglich perfekt.

Der Rest des Albums kann sich ebenfalls hören lassen. „Besser mit dir“ ist ein rockiger Lovesong und was „Fahne im Wind“ auf „Neue Wege“ ist, ist hier „100 Gründe“ was ebenfalls n toller Track mit geilem Schlagzeug ist. Besonders das Finale des Songs versprüht richtig Magie.

Insgesamt lässt sich sagen, dass “ Kaleidoskop“ mächtig viel kann. Makellos produziert, musikalisch großartig und eine ganze Spur reifer präsentieren sich „Klangbild“ im Jahr 2019. Zu meckern gibt es nahezu nichts. Ein Blick auf die „Neue Wege“ Kritik verrät, dass ich jenem Werk völlig verdient 9 Punkte gegeben hab. Da „Kaleidoskop“ aber NOCH besser ist, noch abwechslungsreicher und noch besser beim Songwriting hat es nur eine logische Konsequenz und die lautet:

 

10 von 10

Klangbieren 😉

 

Danke und bis zum nächsten Mal.

Euer

Lord of Kerry

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